Bitgrafik-Generator

Bitgrafik codieren

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Wie führe ich ein, dass Bilder im Computer nur aus Zahlen bestehen?

Dass ein digitales Bild „in Wirklichkeit“ nur aus Zahlen besteht, bleibt oft abstrakt, solange nie sichtbar wird, wie genau eine Zahl zu einer Farbe wird. Der Bitgrafik-Generator macht diesen Schritt konkret: Jedes Feld im Raster trägt einen Binärcode UND zeigt gleichzeitig die zugehörige Farbe – beides ist direkt nebeneinander sichtbar und bleibt synchron. Tippt die Klasse einen Code in ein Feld ein, färbt es sich sofort passend; ändert sich die Farbe, ändert sich der Code mit. Der Zusammenhang „Zahl bestimmt Farbe“ wird dadurch nicht behauptet, sondern unmittelbar erfahrbar.

Wie zeige ich den Zusammenhang zwischen Bit-Länge und Farbanzahl konkret?

Die Bit-Länge lässt sich zwischen 1 und 4 Bit umschalten, und mit jeder zusätzlichen Stelle verdoppelt sich sichtbar die Anzahl der möglichen Farben: 1 Bit ergibt 2 Farben, 2 Bit ergibt 4, 3 Bit ergibt 8, 4 Bit ergibt 16 – die Farbpalette darunter wächst live mit und zeigt zu jeder Farbe ihren passenden Code. Diese Verdopplung lässt sich so direkt durchzählen lassen, statt sie nur an die Tafel zu schreiben: Die Klasse sieht, dass ein zusätzliches Bit nicht ein bisschen mehr, sondern genau doppelt so viele Möglichkeiten bedeutet.

Wie lasse ich die Klasse selbst ein Bild codieren, statt es nur erklärt zu bekommen?

In der Ansicht „Zahlen“ wird die Farbe ausgeblendet und nur die Codes sind sichtbar – die Klasse tippt pro Feld den gewünschten Binärcode ein, ganz ohne zu sehen, welches Bild dabei entsteht. Erst ein Klick auf „Codieren“ wechselt in die Bild-Ansicht und deckt auf, was die eingetippten Zahlen tatsächlich ergeben haben. Diese Verzögerung ist bewusst: Wer die Codes blind eintippt und erst danach das Ergebnis sieht, denkt wirklich in Zahlen statt nur eine Farbe anzuklicken und das Ergebnis direkt zu kontrollieren.

Wie stelle ich die Rastergröße auf das Niveau meiner Klasse ein?

Breite und Höhe des Rasters lassen sich unabhängig voneinander einstellen (von 2 bis 20 Felder je Richtung) und mit „Übernehmen“ bestätigen. Für den Einstieg eignet sich ein kleines Raster wie 4×4 bei 1 Bit – überschaubar genug, um jedes Feld einzeln zu besprechen. Mit wachsender Sicherheit lassen sich Rastergröße und Bit-Länge gemeinsam erhöhen, bis hin zu größeren Bitgrafiken mit 16 Farben, bei denen echte kleine Bilder entstehen.

Wie nutze ich das Tool für eine Umkehr-Aufgabe (Bild → Zahlen statt Zahlen → Bild)?

Der Weg funktioniert auch andersherum: In der Bild-Ansicht lässt sich jede Farbfläche direkt anklicken, wodurch sie zur nächsten Farbe der Palette weiterspringt – praktisch, um schnell ein kleines Motiv zu bauen oder mit „🎲 Zufallsbild“ eine fertige Bitgrafik zu erzeugen. Ein Wechsel zurück in die Ansicht „Zahlen“ oder „Beide“ legt dann offen, welche Codes hinter dem gerade entstandenen Bild stecken – eine Aufgabe, bei der die Klasse ein Bild liest statt eines schreibt.

Werden im Unterricht erzeugte Daten irgendwo gespeichert?

Nein. Raster, Codes und gewählte Einstellungen bestehen nur im Arbeitsspeicher der aktuell geöffneten Seite und sind mit einem Neuladen wieder weg. Es werden keine Namen oder sonstigen personenbezogenen Daten eingegeben oder übertragen. Die Nutzung ist kostenlos, werbefrei und ohne Anmeldung möglich.

Anleitung

  1. Breite und Höhe des Rasters sowie die Bit-Länge (1–4 Bit) einstellen und mit „Übernehmen“ bestätigen.
  2. In der Ansicht „Zahlen“ pro Feld den gewünschten Binärcode eintippen (nur 0 und 1, passend zur gewählten Bit-Länge).
  3. Mit „Codieren“ in die Bild-Ansicht wechseln und das entstandene Bild ansehen.
  4. Alternativ in der Bild-Ansicht Farbflächen direkt anklicken (springt zur nächsten Farbe) oder mit „🎲 Zufallsbild“ ein Bild erzeugen lassen.
  5. Mit der Ansicht „Beide“ Codes und Farben gleichzeitig sehen, mit „Leeren“ das Raster zurücksetzen.

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