Sitzplan-Generator für die Sitzordnung nach der Gruppeneinteilung
Schnellumfrage für ein anonymes Stimmungsbild
Wie erstelle ich schnell ein Soziogramm für meine Klasse?
Ein Soziogramm erstellen geht mit diesem Tool in wenigen Minuten, ohne Excel-Tabelle und ohne Zeichnen von Pfeilen auf Papier. Die Klassenliste wird einmal eingefügt (ein Name pro Zeile, Kopieren aus Excel oder Word funktioniert), danach wird für jede Schülerin und jeden Schüler eingetragen, was auf dem ausgefüllten Zettel steht: bis zu drei Wünsche und optional eine Person, mit der es nicht passt. Dazu werden die Namen einfach angetippt, die Reihenfolge ergibt automatisch Wunsch 1, 2 und 3. Daraus entsteht ein Kreisdiagramm mit allen Wahlen und eine Auswertung, die sich auch auf dem Smartphone bequem bedienen lässt.
Wie bilde ich Gruppen, in denen möglichst viele Wünsche erfüllt sind?
Für eine Projekt- oder Stationenarbeit lässt sich die Gruppengröße mit „+“ und „−“ einstellen, das Tool zeigt sofort an, wie viele Gruppen daraus entstehen, etwa „4×5, 1×4“. Die Gruppen unterscheiden sich dabei höchstens um eine Person in der Größe. Berechnet wird die Einteilung, die insgesamt die meisten Wünsche erfüllt: Der erste Wunsch zählt dreifach, der zweite doppelt, der dritte einfach, und eine gegenseitige Wahl bringt einen Bonus. Unter dem Ergebnis steht, wie viel Prozent der Wünsche erfüllt sind und wer keinen einzigen Wunschpartner in der Gruppe hat.
Wie verhindere ich, dass bestimmte Schülerinnen und Schüler in einer Gruppe landen?
Eine eingetragene Ablehnung ist eine feste Regel, kein bloßer Punktabzug: Die beiden Personen werden nicht in dieselbe Gruppe gesetzt, egal in welche Richtung die Ablehnung gilt. Ist das bei sehr kleinen Klassen oder sehr großen Gruppen ausnahmsweise nicht lösbar, markiert das Tool die betroffenen Personen rot und weist darauf hin, statt den Konflikt stillschweigend zu übergehen.
Wie erkenne ich Schülerinnen und Schüler, die von niemandem gewählt werden?
Im Soziogramm-Reiter sind Personen, die keine Wahl erhalten haben, als gestrichelte, leere Kreise dargestellt, zusätzlich werden sie in einer eigenen Liste genannt. Besonders oft gewählte Personen erscheinen größer, gegenseitige Wahlen als gelbe Doppelpfeile und Ablehnungen als rote gestrichelte Linien. Wer eine Person antippt, sieht nur noch ihre Verbindungen: wen sie wählt, von wem sie gewählt wird und wer sie ablehnt. So fällt auf, wer am Rand der Klasse steht, ohne dass man ein ganzes Netz aus Pfeilen entwirren muss.
Was mache ich, wenn mir die berechnete Einteilung nicht gefällt?
Gleichwertige Alternativen liefert „Neu berechnen“. Wer eine bestimmte Konstellation aus pädagogischen Gründen anders möchte, tippt zwei Personen nacheinander an und tauscht sie damit zwischen den Gruppen; Prozentwert und Warnhinweise passen sich sofort an. Die Lehrkraft behält damit das letzte Wort, das Tool liefert den Ausgangspunkt.
Wie halte ich das Ergebnis fest oder gebe es weiter?
„Drucken“ erzeugt eine übersichtliche Liste nur mit den Gruppen und Namen, ohne Wünsche, die sich gut an die Tafel hängen lässt. „Als Text kopieren“ legt die Einteilung in die Zwischenablage, etwa für eine Nachricht an Kolleginnen und Kollegen. Soll die Eingabe über die Stunde hinaus bestehen, legt „Sichern“ eine Datei auf dem eigenen Gerät ab, die sich später über „Laden“ wieder öffnen lässt.
Einsatzideen und Best Practice
Aussagekräftig wird ein Soziogramm, wenn die Frage auf dem Zettel konkret ist, zum Beispiel „Mit wem würdest du in der nächsten Projektarbeit am liebsten zusammenarbeiten?“ statt nach reiner Sympathie zu fragen. Die Ablehnung sollte freiwillig und vertraulich bleiben und nur gefragt werden, wenn sie tatsächlich gebraucht wird. Das Soziogramm selbst ist ein Arbeitsmittel für die Lehrkraft und gehört nicht an die Wand oder auf den Beamer. Bewährt hat es sich, Gruppen zu Beginn eines Themas oder alle paar Wochen neu zu bilden und das Soziogramm nach größeren Veränderungen, etwa nach einer Klassenfahrt, mit frischen Zetteln zu wiederholen. Für ein anonymes Stimmungsbild zwischendurch eignet sich die Schnellumfrage, und wenn aus der Gruppeneinteilung auch eine Sitzordnung werden soll, hilft der Sitzplan-Generator.
Werden die Namen und Wünsche meiner Klasse irgendwo gespeichert?
Nein. Das Tool läuft vollständig im Browser des Geräts: Klassenliste, Wünsche und Gruppen werden weder an klassenkram.de übertragen noch auf einem Server abgelegt, und es gibt auch keine Speicherung im Browser (kein localStorage). Ein Neuladen der Seite oder das Schließen des Tabs löscht alle Eingaben; der Browser warnt davor, solange noch nicht gesichert wurde. Für die Eingabe genügen Vornamen oder Kürzel. Wer „Sichern“ nutzt, erzeugt bewusst eine Datei auf dem eigenen Gerät, die die Wünsche enthält und deshalb wie andere Klassenunterlagen sicher aufbewahrt und nach Gebrauch gelöscht werden sollte. Das Tool ist kostenlos, werbefrei und ohne Registrierung nutzbar.
Anleitung
- Im Reiter „Klasse“ die Namen einfügen (ein Name pro Zeile) und mit „Zur Liste hinzufügen“ übernehmen; „Beispielklasse laden“ zeigt alle Funktionen mit Probedaten.
- Im Reiter „Wünsche“ eine Person links auswählen und rechts bis zu drei Namen antippen; die Reihenfolge ergibt Wunsch 1, 2 und 3. Nochmaliges Antippen entfernt einen Wunsch.
- Optional auf „Lieber nicht mit…“ umschalten und eine Person antippen, die nicht in dieselbe Gruppe soll.
- Mit „Weiter ›“ zur nächsten Person springen, bis alle Zettel erfasst sind.
- Im Reiter „Gruppen“ die Gruppengröße einstellen und „Gruppen berechnen“ antippen; bei Bedarf mit „Neu berechnen“ eine Alternative erzeugen oder zwei Personen antippen, um sie zu tauschen.
- Im Reiter „Soziogramm“ das Kreisdiagramm ansehen und eine Person antippen, um ihre Verbindungen hervorzuheben.
- Ergebnis über „Drucken“ oder „Als Text kopieren“ weitergeben und die Eingaben bei Bedarf mit „Sichern“ als Datei ablegen.

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